Do-Not-Track: Ein Beitrag zur Wertsteigerung von User-Profilen

Seit Monaten wird in den USA über „Do-Not-Track“ diskutiert. Die FTC (Federal Trade Commission, die US-Verbraucherschutzbehörde) fordert – in sprachlicher Anlehnung an die erfolgreiche Do-Not-Call-Listen – die Möglichkeit zu schaffen, sich als Internet-User gegen Tracking zu verwahren. Während also in der EU zu Ende Mai ein Opt-In für Cookies eingeführt wird, soll in den in Datenschutzfragen traditionell entspannteren USA zumindest ein Opt-In kommen.

In den USA ist die Sorge groß: Do-Not-Track

„would cause major harm to the companies like online advertising networks, small and midsize publishers and technology companies“.

Aber ist die Sorge berechtigt? Weiterlesen

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KFZ-Targeting bei McDrive, Tankstellen & Co.

Die erfolgreichen Methoden des Online-Marketings erobern nun auch die Offline-Welt. Nach erfolgreichen Pilotprojekten mit KFZ-Kennzeichenerkennung für Drive-Throughs, Tankstellen und Parkhäuser sollen die Versuche nun auf den Einsatz von RFID-Chips ausgeweitet werden.

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Spackeria: gläserne Bürger und Kunden

Das Bemühen um gläserne Bürger und Kunden hat in dieser Woche gleich zwei wichtige Impulse erhalten: Hier in Deutschland durch die sogenannte Post-Privacy-Spackeria, in gesamt Europa durch die EU-Kommission und die Internet-Industrie.

In Deutschland erhält das Bemühen um gläserne Bürger und Kunden derzeit unerwartete Schützenhilfe von jungen Menschen einer losen Gruppierung mit dem dadaistisch anmutenden Namen „Die datenschutzkritische Spackeria“. In einem eigenen Blog und sogar prominent gefeatured durch ein Spiegel-Online-Interview postulieren sie die Post-Privacy:

„Keine Macht den Datenschützern“. „Privatsphäre ist auch der Ort, wo Ehemänner ihre Frauen schlagen“.

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Microsofts Beitrag zur Vorratsdatenspeicherung

Über einen Umweg gerät derzeit ein möglicher Beitrag Microsofts zur Vorratsdatenspeicherung ins Blickfeld: Google beklagt, Microsoft würde das Google-Suchverhalten von Internet-Usern erfassen. Auch der Spiegel greift das Thema auf („Wie Microsoft Internet-Surfer beobachtet„), in den USA diskutieren die Fachmedien (u.a. „Bing: Why Google’s Wrong In Its Accusations„).

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Laudatio auf Eric Schmidt (Noch-CEO Google)

Ein ganz großer der Weltwirtschaft tritt zurück: Eric E. Schmidt (*1955), bis April 2011 Chief Executive Officer von Google und Berater des US-Präsidenten Barack Obama.

Google steht wie kaum ein anderes Unternehmen für die Vereinbarkeit von Gewinnstreben und Weltverbesserung, für ein konsequentes Handeln nach dem selbst auferlegten Anspruch „don’t be evil„.

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Sicherheitslücke: Terroristen schreiben Briefe

Auch nach der geplanten Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung bleibt die unstrittig wichtige Bekämpfung von Terrorismus womöglich halbherzig, weil lückenhaft: Schon heute könnte ein signifikanter Teil der Kommunikation zwischen Attentätern und deren Helfern wieder ganz klassisch per Brief erfolgen.

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